Entdecken Sie das neueste Album von Beatrice Berrut: ATHANOR

Mit der CD Athanor präsentiert Beatrice Berrut ausgewählte Werke für Klavier und Orchester vom ungarischen Komponisten Franz Liszt. Tauchen Sie ein in die Klangwelt des Genius Liszt der Zeitlebens schon für seine außerordentliche Virtuosität bekannt war.

Der Athanor ist ein Ofen, den die Alchimisten für ihre Suche nach der philosophischen Materie verwendeten und der für die Reifung des Opus magnum unerlässlich war. Im weiteren Sinne ist der gebärmutterähnlich gestaltete Ofen auch zum Symbol alchimistischen Strebens nach dem Absoluten und Perfekten geworden. Und genau hierin stimmen die Alchemisten mit Liszt überein. Er, der sich nie zufrieden gab, behauptete, dass „sich der wahre Künstler durch beharrliches Streben nach dem Allerbesten auszeichnet“. Dieses Streben hatte nicht nur eine rein ästhetische, sondern auch eine ethische Dimension, wie er anlässlich von Paganinis Tod bemerkte: „[…] Die Begeisterung für das Schöne, welche der Liebe zum Guten so Nahe steht, in den Gemüthern wecken und nähren, – das ist die Aufgabe, die der Künstler sich stellen muss.“

Warum die zwei Klavierkonzerte und der Totentanz?

Was bringt eigentlich diese drei Werke in ein Album? Zunächst sind natürlich alle drei für Klavier und großes Orchester geschrieben. Doch besteht meiner Meinung nach eine noch stärkere Verbindung zwischen den dreien als die formelle. Allen gemeinsam ist nämlich ihr besonders langes Heranreifen. Ganze 23 Jahre liegen zwischen dem ersten Entwurf und der öffentlichen Aufführung des ersten Klavierkonzerts, 22 Jahre zwischen den ersten Skizzen und der definitiven Veröffentlichung des zweiten Klavierkonzerts, und 20 Jahre zwischen der Rohfassung und der hier eingespielten Partiturversion des Totentanzes.

Das Oeuvre von Liszt ist ein großartiges Geschenk an die Menschheit, so wie es ihm bereits mit elf Jahren Beethoven prophezeite: „Geh! Du bist ein Glücklicher! Denn Du wirst viele andere Menschen beglücken und erfreuen! Es gibt nichts Besseres, Schöneres!“

Beatrice Berrut, Athanor

Das Leben der Konzertpianistin

1985, Wallis in der Schweiz: Beatrice Berrut, geboren im Wallis am Fuße der Schweizer Alpen, verbringt ihre Kindheit mit ihrer Schwester auf tief verschneiten Hängen – mit zwei fährt sie schon Ski – und so manche felsige Majestät erklimmend. Diese Nähe und die tiefe Verbundenheit zu den steinernen Riesen ihrer Heimat und der Natur begleiten sie noch heute auf ihren musikalischen Reisen.

Konzerte & Veranstaltungen

Die schönste Art Musik zu erleben ist live und am besten in guter Begleitung. Teilen Sie besondere Momente der Kunst der Künste und besuchen Sie ausgewählte Konzerte und Veranstaltungen von Beatrice Berrut.

Beatrice Berrut

Datum Stadt Location Land
20/10/18 Raiding Liszt Festival Raiding AT
Zeit: 19:30.

Piano recital. Works by Liszt and Bach. Recorded by Austrian National Radio.

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18/12/18 Bourg-en-Bresse Théâtre FR
Zeit: 20:30. Adresse: 11, Place de la Grenette.

Les Nuits Musicales de l’Ain. Piano Recital, works by Schubert and Liszt.

13/01/19 Montpellier Piano Intime FR
Zeit: 18:00. Adresse: 6, Rue Levat.

Piano recital. Works by Liszt and transcriptions of works by Mahler.

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LUX AETERNA : die Wege des Geistes

1024 598 Beatrice Berrut

Sowohl Bach als auch Liszt gelten als mystische Komponisten. Sie waren tief religiös und verbrachten viel Zeit im Gebet, und haben ihre Musik Gott gewidmet. Auch wenn die Religion heute nicht mehr so wahrgenommen wird und nicht die gleiche Rolle wie damals in der Gesellschaft spielt, ist die Beziehung dieser Komponisten zu etwas Größerem, immer…

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Dunkles Wien : die Schatten der Imperialen

1024 669 Beatrice Berrut

Es versteckt sich hinter der Pracht der Kaiserstadt, im Puls eines Walzers, es kriecht unter den vergoldeten Palästen, das andere Gesicht Wiens zeigt sich manchmal. Das dunkle, das finstere, das das Freud enthüllte. Es tritt kurz in einer der wenigen moll Werken von Mozart auf und behauptet sich dann gnadenlos in der langen Nacht Schönbergs…

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VIDEO | Der Sommernachtstraum Mahlers

150 150 Beatrice Berrut

Vollendet hat Mahler seine dritte Symphonie 1896 in seinem Komponierhäuschen in Steinbach am Attersee; in diesem Ort verbrachte er zu jener Zeit seine Sommerurlaube, und sass jeden morgen ab 6.30 am Schreibtisch. Er äußerte sich über dieses Werk in Briefen und Gesprächen ausführlicher als über jede andere seiner Kompositionen. Die Symphonie sei eine Arte Schöpfung.…

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Sie wollen mehr über die Kunst des Klavierspiels erfahren?

Im Journal blicken Sie hinter die Kulissen des künstlerischen Schaffens von Beatrice Berrut.

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